VOC Peaks bei 12.000 / 16.000 und Langfristschnitt VOC 4.500



  • Hallo,

    ich habe eine Langzeitmessung bei meinen Eltern über einen Monat gemacht. Relative Luftfeuchtigkeit war in den Griff (d.h. von 65 zu knapp unter 60) zu bekommen.

    Der VOC-Langfristschnitt über einen Monat liegt bei knapp 4.500.
    Ein Umstellen des AirQ in einen anderen Raum bringt eine Verbesserung, aber VOC < 1.000 ist vermutlich nicht erreichbar bislang.

    Wie geht man weiter vor? VOCs von einem Raumluftgutachter näher analysieren lassen?

    So wie ich es vermute, wäre mit regelmäßigem Lüften (manuell oder neue dezentrale Lüftung) und ggf. weiterem Dämmen des Hauses der VOC Wert vielleicht wesentlich nach unten zu bekommen.
    Am wahrscheinlichsten halte ich Schimmel (unsichtbar).
    Feinstaub (PM1 etc.) aus der Holzverbrennung trägt auch noch etwas zur schlechten Luftqualität bei.

    Bin etwas am Rätseln wie ich mit diesen Ergebnissen umgehe, vielleicht gibt es hier ja Tipps dazu.

    Vielen Dank



  • Folgende Neuigkeiten hierzu:

    • der VOC-Wert liegt im Wesentlichen an einem Kaminofen. Hier tippe ich auf Methan.
    • über einige Tage war eine starke Korrelation von PM1 und VOC ersichtlich.

    Ich vermute auch, dass ich die Kalibrierung des AirQ nicht korrekt ausgeführt habe, werde das Gerät mal in einen Neubau für eine Woche umziehen lassen und dann zurück in die bisherige Umgebung stellen.
    Vielleicht klärt sich damit schon das VOC-Rätsel.



  • @Wintermöwe2020
    Der VOC Sensor ist überaus sensibel und reagiert auf viele Stoffe wie Alkohol, Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel oder brennbare Gase wie Methan extrem stark, schwächer auf Formaldehyd und andere Lösungsmittel.
    Bei einem gut gelüfteten Raum sollten Werte zwischen 100 und 400 auftreten - bei frequentierten Räumen oder Räumen mit Grundbelastung steigt der Wert schnell auf 1.000 bis 5.000. Im Extremfall auch weit darüber - zb wenn ein Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis verwendet wurde.
    Erklärt es das in dem Fall?


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