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    Thomas

    @Thomas

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    Bestbewertete Beiträge von Thomas

    • Möglichkeit zur Zero Kalibrierung

      Für die Kalibration des Air-Q stehen bekanntlich zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Beide haben Vor- und Nachteile. Bei der manuellen Kalibration muss auf fremde Daten zugegriffen werden können. In ländlichen Gebieten kann man, falls eine Immissionsmessstation in der Nähe steht, auf diese Werte zurückgreifen. Im urbanen Gebiet können die NO2-, SO2-, VOC- und Ozonwerte jedoch schnell ändern, da die Messung nahe an schnelländernden Schadstoffquellen (z.B. Verkehr) stattfindet. Deshalb kann der Fehler bei der Benutzung solcher Werte gross sein.
      Bei der smarten Kalibration braucht es in der Regel viel Geduld bis genügend brauchbare Datensätze zur Verfügung stehen (gemäss air-Q Manual 3 – 7 Tage).
      Aus diesen Gründen habe ich mir eine einfache Kalibriereinrichtung gebastelt. Sie besteht aus einer grossen Glasschale (z.B. Salatschüssel), sodass der Air-Q darin Platz findet. Am Boden habe ich ca. 30 ml gekörnte, ausgeheizte Aktivkohle platziert und mit einem Haushaltspapierstück abgedeckt. Darauf kommt der steht der Air-Q zu stehen. Die Schale wird dann mit einer doppelten Schicht Alufolie abgedeckt (die Stromzuführung entsprechend eingewickelt und das Ganze mit einem Teller welcher einen leicht grösseren Durchmesser als die Glasschale hat abgedeckt. Somit hat man einen relativ dichten Raum für die Zero-Kalibration.
      Die oben beschriebene Vorbereitung der Kalibriervorrichtung passiert am besten an der Aussenluft oder in einem sehr gut gelüfteten Raum, damit man die tiefst möglichen CO2 Konzentration in der Glasschale erreicht. Die Aktivkohle bindet dann die vorhandenen Schadstoffe wie VOC, SO2, NO2 und Ozon. Nur CO kann nicht an die Aktivkohle adsorbiert werden. In ländlicher Umgebung liegt die CO-Konzentration ohne Holzfeuerungseinfluss jedoch bei ca. 0.3 -0.5 mg/m3. Zu beachten für die Equilibrierung ist, dass die Kalibriervorrichtung in einen Raumgestellt wird, wo möglichst kein Luftaustausch aus der Küche und anderen Räumen mit viel Aktivität und Personenaufenthalt vorhanden ist. Damit kann eine Kontamination der Raumluft wo die Kalibriereinrichtung steht, minimiert werden. Zudem sollten nur emissionsfreie Materialien wie Glas, Metalle, mineralische Oberflächen etc. für die Kalibriereinrichtung verwendet werden. Achtung: Kunststoffe, Holz, Textilien können VOC’s abgeben. Falls eine emissionsfreie Powerbank zur Verfügung steht, kann der Aufbau auch ohne Kabeldurchführung realisiert werden.
      Mit diesem Vorgehen kann also eine gute Zeroluft erzeugt werden, welche zur Nullpunktbestimmung geeignet ist. Die Messdaten über mehrere Tage zeigen, dass sehr stabile Verhältnisse in der Glasschale herrschen und dass eigentlich nur noch das Rauschen der Sensoren messbar ist. Dies bedeutet, dass man dann die die Nullwerte bei der manuellen Kalibration in den Bereich von Null setzen kann. Ich setze sie persönlich immer leicht über Null, damit ich das Rauschen zumindest im positiven Bereich noch sehen kann. Der air-q zeigt ja keine negativen Werte an.
      Das Einstellen des Nullpunktes erfolgt dann manuell, da für eine smarte Kalibration zu lange gewartet werden müsste (Air-Q während 3 – 7 Tage in der Glasschale). Vielleicht könnte das Air-Q Team für die Zukunft eine smarte Kurzzeit-Kalibrationsfunktion realisieren.

      Falls jemand noch Verbesserungsvorschläge hat, nehme ich diese gerne entgegen.

      Verfasst in Luftqualität
      T
      Thomas
    • neue Desktop App

      Liebes air-q team

      echt super die neue Desktop Version unter myair-q.com. So lässt es sich effizient mit den air-q's arbeiten. Ich bin begeistert!
      herzlichen Dank für Eure Leidenschaft.

      Thomas

      Verfasst in Allgemeines Feedback
      T
      Thomas

    Neuster Beitrag von Thomas

    • zeitliche Verschiebung von 2 Messgrössen

      Hallo
      gibt es eine Erklärung für die Verschiebung von VOC und Formaldehyd. Es sei hier daran erinnert, dass Formaldhyd chemisch zu den VOC resp. VVOC gehört und es unwahrscheinlich ist, dass diese 2 Stoffe zeitlich verschoben auftreten. Die Messung findet in einem Büro statt mit einem Gummigranulatboden, welcher als Quelle dieser Stoffe identifiziert worden ist.chart(2).jpeg

      Verfasst in Sensoren
      T
      Thomas
    • Messwertanzeige für Zusatzsensoren in der Desktop-App

      Ich habe einen air-q science mit einem zusätzlichen Formaldehydsensor. In der Handy App kann ich auch den Formaldehyd Kanal auswählen und anzeigen lassen. In der Desktop-App sind "nur" die normalen Messkanäle auswählbar. Formaldehyd erscheint nicht in der Auswahlliste.
      Deshalb meine Frage, wird die erweiterte Kanalauswahl in einem nächsten Release ermöglicht?

      Verfasst in Features Request
      T
      Thomas
    • RE: neue Desktop App

      @ Micha
      Du hast natürlich recht. Vielen Dank für den korrekten Link :-)

      Verfasst in Allgemeines Feedback
      T
      Thomas
    • neue Desktop App

      Liebes air-q team

      echt super die neue Desktop Version unter myair-q.com. So lässt es sich effizient mit den air-q's arbeiten. Ich bin begeistert!
      herzlichen Dank für Eure Leidenschaft.

      Thomas

      Verfasst in Allgemeines Feedback
      T
      Thomas
    • Möglichkeit zur Zero Kalibrierung

      Für die Kalibration des Air-Q stehen bekanntlich zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Beide haben Vor- und Nachteile. Bei der manuellen Kalibration muss auf fremde Daten zugegriffen werden können. In ländlichen Gebieten kann man, falls eine Immissionsmessstation in der Nähe steht, auf diese Werte zurückgreifen. Im urbanen Gebiet können die NO2-, SO2-, VOC- und Ozonwerte jedoch schnell ändern, da die Messung nahe an schnelländernden Schadstoffquellen (z.B. Verkehr) stattfindet. Deshalb kann der Fehler bei der Benutzung solcher Werte gross sein.
      Bei der smarten Kalibration braucht es in der Regel viel Geduld bis genügend brauchbare Datensätze zur Verfügung stehen (gemäss air-Q Manual 3 – 7 Tage).
      Aus diesen Gründen habe ich mir eine einfache Kalibriereinrichtung gebastelt. Sie besteht aus einer grossen Glasschale (z.B. Salatschüssel), sodass der Air-Q darin Platz findet. Am Boden habe ich ca. 30 ml gekörnte, ausgeheizte Aktivkohle platziert und mit einem Haushaltspapierstück abgedeckt. Darauf kommt der steht der Air-Q zu stehen. Die Schale wird dann mit einer doppelten Schicht Alufolie abgedeckt (die Stromzuführung entsprechend eingewickelt und das Ganze mit einem Teller welcher einen leicht grösseren Durchmesser als die Glasschale hat abgedeckt. Somit hat man einen relativ dichten Raum für die Zero-Kalibration.
      Die oben beschriebene Vorbereitung der Kalibriervorrichtung passiert am besten an der Aussenluft oder in einem sehr gut gelüfteten Raum, damit man die tiefst möglichen CO2 Konzentration in der Glasschale erreicht. Die Aktivkohle bindet dann die vorhandenen Schadstoffe wie VOC, SO2, NO2 und Ozon. Nur CO kann nicht an die Aktivkohle adsorbiert werden. In ländlicher Umgebung liegt die CO-Konzentration ohne Holzfeuerungseinfluss jedoch bei ca. 0.3 -0.5 mg/m3. Zu beachten für die Equilibrierung ist, dass die Kalibriervorrichtung in einen Raumgestellt wird, wo möglichst kein Luftaustausch aus der Küche und anderen Räumen mit viel Aktivität und Personenaufenthalt vorhanden ist. Damit kann eine Kontamination der Raumluft wo die Kalibriereinrichtung steht, minimiert werden. Zudem sollten nur emissionsfreie Materialien wie Glas, Metalle, mineralische Oberflächen etc. für die Kalibriereinrichtung verwendet werden. Achtung: Kunststoffe, Holz, Textilien können VOC’s abgeben. Falls eine emissionsfreie Powerbank zur Verfügung steht, kann der Aufbau auch ohne Kabeldurchführung realisiert werden.
      Mit diesem Vorgehen kann also eine gute Zeroluft erzeugt werden, welche zur Nullpunktbestimmung geeignet ist. Die Messdaten über mehrere Tage zeigen, dass sehr stabile Verhältnisse in der Glasschale herrschen und dass eigentlich nur noch das Rauschen der Sensoren messbar ist. Dies bedeutet, dass man dann die die Nullwerte bei der manuellen Kalibration in den Bereich von Null setzen kann. Ich setze sie persönlich immer leicht über Null, damit ich das Rauschen zumindest im positiven Bereich noch sehen kann. Der air-q zeigt ja keine negativen Werte an.
      Das Einstellen des Nullpunktes erfolgt dann manuell, da für eine smarte Kalibration zu lange gewartet werden müsste (Air-Q während 3 – 7 Tage in der Glasschale). Vielleicht könnte das Air-Q Team für die Zukunft eine smarte Kurzzeit-Kalibrationsfunktion realisieren.

      Falls jemand noch Verbesserungsvorschläge hat, nehme ich diese gerne entgegen.

      Verfasst in Luftqualität
      T
      Thomas
    • RE: Spitzen NO2 beim Lüften

      Hallo Chris74
      In deinem Diagramm sind 2 morgentliche Spitzen zu sehen. Dies könnte auf Morgenverkehrsspitzen hindeuten. Da Du aber auf dem Land wohnst, müsste das NO2 mit dem Wind von einer viel befahrenen Strasse transportiert werden.
      Bitte beachte, dass herkömmliche Dieselmotoren (Autos, Traktoren, Baumaschinen) sehr hohe NO2 Emissionen aufweisen. Vielleicht könnte ein solches Vehikel vor deiner Wohnung für die Spitzenwerte verantwortlich sein.

      Verfasst in Luftqualität
      T
      Thomas